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Gemeindebrief (1. Quartal 2017)

Gemeindebrief (1. Quartal 2017)

Liebe Gemeinde!

Zuerst kann das alte Jahr in Gottes Hände gelegt werden. Wie alles, was auf dem Herzen liegt, kannst du es dem himmlischen Vater abgeben und loslassen. Manche mögen vielleicht sagen: „Bloß gut, das 2016 vorüber ist!“ Andere meinen: „Schade, es war ein gutes Jahr!“ Ganz unterschiedlich haben wir das vergangene Jahr wahrgenommen und erlebt.
Vor uns liegt nun das Jahr 2017 als Geschenk, als Segen und als „Zeitreise“. Und keiner von uns weiß, was dieses Jahr bringen wird. Als wanderndes Gottesvolk durch diese Zeiten brauchen wir jedoch keine Angst zu haben. Denn wir wandern ja nicht alleine, sondern der gute Hirte, Jesus Christus geht mit uns. Unter seinem „Stecken und Stab“ wandern wir – in Freude wie in Leid. Ja, auch wenn wir im finsteren Tal wandern müssen, fürchten wir kein Unglück (Psalm 23,4). Denn Christus geht uns – geht seiner Kirche – als der gute Hirte voran.
Im Johannesevangelium Kap 15 (Verse 13-15) steht: „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete…“
Wir haben mit Jesus Christus einen kompetenten Wanderführer, der uns durch die Zeit und auch durch dieses Jahr führen wird. Er hat uns eine gute Wanderausrüstung mitgegeben, damit wir das Ziel – die zukünftige Stadt – auch garantiert finden. Wir haben hier keine bleibende Stadt, macht uns die Heilige Schrift am Anfang des neuen Jahres darauf aufmerksam ( Hebräerbrief 13. Kapitel, Vers 14).
Woran kann ich die Gegenwart Gottes im Jahre 2017 wahrnehmen? Erinnert euch an das Vater Unser! Gott ist gegenwärtig, wo das tägliche Brot da ist, wo Schuld vergeben wird, wo wir von ihm befreit werden, wo Böses keine Macht über uns bekommt, wo wir Freude und wo wir auch Schweres mit anderen teilen können.
Wanderer sind wir solange bis wir, als pilgernde und bewegliche Kirche, einmal wirklich angekommen sind. Uns wünsche ich schöne Begegnungen und Gottes Segen für das Jahr 2017.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Pfarrer: Sandor Jakab, http://pleivreformada-castrisch.ch/
„Vorstandstelegramm“
Im alten Jahr traf sich der Vorstand an zwölf Sitzungen und regelte die anfallenden Aufgaben des Amtes unserer Kirchgemeinde. Ein anspruchsvolles Jahr liegt hinter uns mit viel Arbeit und mehr Sitzungen, die aber fast immer vollzählig besucht wurden. Nur eine entschuldigte Absenz – herzlichen Dank dafür!
Die letzte Woche Oktober fand die Pfarrersfamilie im frisch renovierten Pfarrhaus ihr neues Zuhause. Alle lebten sich schnell ein und fühlten sich in der neuen Heimat wohl. Viele Aufgaben und Aufträge mussten durch Herrn Pfarrer Sandor Jakab sofort nebst den üblichen Predigten übernommen und ausgeführt werden: der Religions- und Konfirmandenunterricht, die Beerdigungen, die Gestaltung der Feiern, der Umzug, nötige Administrationsarbeiten u.s.w.
Traditionell wurde anfangs Dezember der Seniorennachmittag organisiert. Viele Seniorinnen und Senioren aus den drei Dörfern trafen sich nach dem Gottesdienst im Saal des Werkhofes Castrisch. Der Frauenverein Fontanivas hatte wieder ein feines Essen zubereitet und bewirtete die Gäste vorzüglich. Nach dem Dessert sang der Chor mischedau Castrisch unter neuer Leitung des neuen Dirigenten, Gieri Spescha aus Vella. Die melodischen Lieder konnten begeistern. Dann zeigte Herr Pfarrer Sandor Jakab einen Film über seine alte Heimat Ungarn, den er selber aufgenommen und erarbeitet hatte. Ein sehr schöner Film, der Ruhe ausstrahlte, informativ war und gute Eindrücke hinterliess. Allen, die zum guten Gelingen dieses gemütlichen Nachmittages beigetragen haben, danken wir herzlich.
Für die Schulweihnacht vom 21. Dezember in der Kirche Sevgein hatten die Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse zusammen mit ihren Lehrerinnen und mit dem Lehrer ein reichhaltiges Programm vorbereitet. Die Gedichte und die Lieder wurden mit Freude und Begeisterung vorgetragen und erfreuten die zahlreichen Besucher. Vorgängig waren beide ökumenischen Feiern von beiden Pfarrherren zusammen mit der Lehrerschaft geplant worden. Allen Schülern, den Lehrerinnen und dem Lehrer danken wir herzlich für die Zeit der Vorbereitung und für das gute Gelingen während der Aufführungen.
Die Weihnachtsfeier vom Abend des 24. Dezember in der Kirche Castrisch wurde durch den Chor mischedau mit sehr schönen Liedern bereichert. Vielen Dank den Sängerinnen und Sängern und ihrem Dirigenten für beide eindrückliche Auftritte.
Am Abend des 25. Dezember fand in der kleinen Rieiner Kirche die beliebte Weihnachtsfeier pigniel statt. Mit Freude halfen die Schüler des Dorfes Riein und etliche befreundete auswärtige Schüler mit, die Feier in der kleinen Kirche zu gestalten. Gemeinsam erreicht man mehr, sogar an Weihnachten – es war sehr schön. Herzlichen Dank dafür! An den Abendpredigten der Silvesterfeiern wurden in Riein und Castrisch die Kasualien vorgetragen. Allen wünsche ich fürs neue Jahr beste Gesundheit, Erfolg und Glück.

Der Kirchenpräsident Jakob Caviezel

Datum
Castrisch Riein Sevgein Besonderes (Ca/Ri/Se)
Januar
1.1. Kein Gottesdienst
6.1. 20.00 20.45 Dreikönigs-Singen
8.1 9.30 10.45
15.1. 20.15 11.15 Sevgein: Gottesdienst beim Eisfeld
22.1. Kein Gottesdienst
29.1. 10.45 9.30

Februar
5.2. 9.30 KK 20.15
12.2. 10.45
19.2. 20.15 9.30 KK
27.2. Kein Gottesdienst

März
3.3. 19.00 Weltgebetstag (Team)
5.3. 11.00 ö Suppentag
12.3. Kein Gottesdienst
14.3. 10.00 ö Schulgottesdienst
19.3. 10.45 9.30
26.3. 9.30 10.45

A = Apéro
AM = Abendmahl
KK = Kirchenkaffee
ö = ökumenischer Gottesdienst

Uffeci parochial reformau (Castrisch/Riein/Sevgein) tel: 081 925 18 02
Plevon: ser Dr. Sandor Jakab, Castrisch
w.w.w. pleivreformada-castrisch.ch
Reformiertes Pfarramt
Pfarrer Dr. Sandor Jakab
Via Fistez 21
7126 Castrisch
Tel. 081 925 18 02
Handy: 0041-775204857