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Die frohe Botschaft aktuell

Was hält Christen und Familien zusammen?

Wie können wir in der Einheit die emotionale Bindung zueinander stärken?

Die Antwort liegt im Gottes Wort. Auch Herz und Seele brauchen Nahrung. Diese Nahrung ist Gottes Wort.

Eine gemeinschaftliche Beziehung zu führen ist für viele Menschen eine Herausforderung. Man braucht aber nur drei Zustände, um eine  glückliche emotionale Gemeinschaft zu erfahren.

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Drei Zustände lassen sich beschreiben, die eine glückliche emotionale Gemeinschaft begründen können.

Das Modell von Eric Berne beschreibt diese drei „Zustände“ der Familie, der Gemeinschaft. Diese Gedanken können auf den Grundlagen des Wortes Gottes weitergedacht werden. Diese Zustände kommen oft im Gespräch vor.

  1. Der Eltern-Zustand: Gibt Zeichen darüber, was uns Menschen beigebracht wurde. Beinhaltet zum Beispiel Fragen nach der „Lebensbasis“. Hier geht es um Wertvorstellungen und ähnlichen Glauben. Haben wir ähnliche Wertvorstellungen? Die Bibel hilft uns dabei: seid ein Herz und eine Seele! Im Epheserbrief Kap. 4, Vers 4 steht: wir sind: „ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid auf einerlei Hoffnung eurer Berufung; Vers 5 ein HERR, ein Glaube, eine Taufe;6ein Gott und Vater unser aller, der da ist über euch allen und durch euch alle und in euch allen.…“
  2. Der Kind-Zustand: Gibt darüber Auskunft, was wir fühlen und wie wir darüber kommunizieren. Können wir spontan sein? Können wir über unsere Gefühle reden? Dieser Punkt spielt für die Psyche und Seele auch eine sehr große Rolle. Können die Mitglieder der Gemeinschaft miteinander lösungsorientiert kommunizieren? Können Sie zusammen auch etwas unternehmen? Reisen Sie gerne gemeinsam? Tut nichts aus Streitsucht und Eitelkeit, schreibt die Bibel! Sucht die Gemeinschaft im Geist Gottes.
  3. Der Erwachsene-Zustand: Gibt darüber Auskunft, was wir gelernt haben. Hier stellt sich die Frage: Können die Partner voneinander lernen? Weiterhin ist wichtig zu klären: Können wir gemeinsam Konflikte nicht nur besprechen sondern auch lösen?
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Für eine langfristige Gemeinschaft sollten die Partner Gemeinsamkeiten aufweisen können. Bei zu hohen Erwartungen bauen sich Druck und Spannung auf. Auch hier gilt es, Erwartungen, Vorstellungen loszulassen und realistisch einschätzen. Ein Streit muss doch kein Grund sein, einander zu beschimpfen, oder voneinander sich zu trennen. Streit ist in einer Beziehung normal und im Allgemeinen kein Grund, sich zu trennen. Doch während das eine Paar bald nach einer Auseinandersetzung wieder zusammenfindet, scheint sich die schlechte Stimmung bei anderen zu halten.  Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst“, haben wir oben gelesen. Deswegen muss man Zeit einplanen um miteinander zu kommunizieren, miteinander zu reden.

Jedes Gespräch und jedes Gebet birgt die Chance, Probleme anzusprechen und zu lösen. Das gilt aber auch dann, wenn die Seele zum Wort kommt und das Herz mehr Geduld und Liebe erfahren will. Wenn wir miteinander reden und dabei auch die unangenehmen Dinge noch einmal ansprechen, bekommen wir die Chance die Beziehung zu verbessern. Hört auf dem Auftrag, Rat und Zuspruch Christi! Er ist unser Erlöser auch im Alltag!

Eine enge Bindung zwischen Kindern und ihren Eltern ist nicht selbstverständlich. Sie entsteht, wenn Eltern sich aktiv und intuitiv mit den Bedürfnissen ihrer Kinder beschäftigen. Nimmt einander an, wie Christus uns auch angenommen hat. Was tun, wenn ein Kind Wutanfall bekommt? Wir nehmen einander an, wie wir sind.

Doch wie gelingt eine gute Beziehung zum Nachwuchs? Wir wollen Generationskonflikten vorbeugen. Und zeigen, dass wir füreinander wichtig sind, dass wir präsent sind. Rituale im Alltag geben Stabilität und Identitätsgefühl. Christliche Rituale stärken uns jeder Zeit und auch unsere Gemeinschaft. Und Entschuldige dich, wenn du merkst: Fehler gehören leider zum Leben. Jesus vergibt uns, wenn wir uns entschuldigen. So können wir unser Leben verbessern. Durch Gottes Wort.

„Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst, (Römer 12.10) (Galater 5.26) und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist. (1. Korinther 10.24) (1. Korinther 13.5) 
Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war“.

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Herzlich: Pfarrer S. Jakab